man könnte ja beides sagen. Denn so manches was an diesem Samstag den 5. März am Tüdelfest 9 geboten wurde, hatte einiges an Feuer und Schärfe in sich, doch  die gesamte Veranstaltung war diesmal eine eher chillige Angelegenheit. Doch Chillout will ned heissen, das es nun langweilig oder gar müde daher kommen muss. Im Gegenteil. Doch der Reihe nach…

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zunächst eine  spannende Shoppingtour in Hamburgs Innenstadt nach einem wunderbaren Alsterjogging und leckerem Frühstück, liess mich dann die Kräfte sammeln um dem Abend  meine ganze Aufmerksamkeit zu widmen. Insgeheim hatte ich doch den neuen aus Japan erstandenen circa 50 Jahre alten Liebes-Kimono  mitgenommen.  So kleidete ich die Dame des Abends dann in selbigen, kleidete mich selbst in einen Hauskimono und den bequemen weiten Hakama-Hosen und so genossen wir erst mal das wiederum reichlich dekorierte und mit viel Liebe zum Detail angereicherte Haus der Lüste, das Catonium.

Die vielen kleinen Papierschirme , die aus einem schwedischen Einrichtungshaus stammenden netzbaldachine , so hübsch drappiert als wären es Wunderwesen aus den Urtiefen des Weltmeeres, einer ganz und gar unerforschten Welt. Das Licht wurde abgedunkelt, Musik , zunächst leise und samtig tragend wurde den ganzen Abend ie richtig hart und schnell sondern lud stets fein zum leisen Spielen oder Fesseln ein. Die Perrformance von She-bari.com und der Träumerin erneut ein Genuss weiblicher Knotenkunst par Excellence. Angestrengt weil noch immer etwas erkältet , aber glücklich und zufrieden schwebte sie wieder gen Boden zu und die doch rund eine halbe Stunde dauernde Perfo fand ein sichliches Ende. Danach erst mal weiche Musik die weiter trug, denn was hernach kam, war SM von der feinen aber doch reichlich härteren Gangart wie wir es von Matthias Grimme doch kennen.
Der Ring war schnell befestigt und die Seile rasant um Jemina gewickelt , die ihren *Peiniger* doch recht gut im Zaum zu halten wusste. Doch jeh länger diese spielten und sich vergnügten weil kein Musikzeitdruck ein Ende setzten musste,
umso spannender wurde das Spiel zweier sich sehr gut kennender Menschen. Da wechselte die Singletail mit der harten rabiaten Art eines Griffs , das wilde lustvolle Fesseln , dasnicht zwingend schön sein muss, dennoch spass bringt und einem grad selbst anmacht , die Seile auszupacken.
Wie schön war es das nach der harten  Tanzmusik zu der zuvor auf der Bühne gespielt wurde, nun wieder leisere Töne dem Fluss der Seile , meiner Seile dienlich sein durfte.
ganz und gar versunken in den Momenten wo es nichts mehr rundherum gibt als Seil , der Mensch darin unddie eigenen Empfindungen . So sind wir den rstlichen Teil des Abends ganz der Zeit entrückt und genossen einfach mal Gast sein.
Viele Freunde des Seils und auch Menschen die wir nun doch auch schon eine ganze Weile kennen, fesselten ganz nach ihrem Gusto und fanden einander wieder.. ohne sich jeh verloren zu haben. Doch ist dies meiner Meinung nach ein erhebendes Gefühl, solche Momente der geborgenheit spenden zu dürfen und ebensolche zu empfangen.
Witzigerweise gibt es auch Menschen deren schelmischer Unfug in einem Zirkel mich doch noch herausfordern werden , denn *Kieler Sprotten* ( und meiner einer meinte an und für sich die aus Schokolade ;) ) hatte ich bisher auch noch nicht gefesselt..
Nun bin ich stolzer Besitzer echter Kieler Sprotten, so einer Art kleiner Heringe , die wohl sehr salzig schmecken werden. Doch erst mal schauen wie wir die gestellte Aufgabe erledigen werden .. ;)

Der Sonntag.. was für ein Prachtstag ! und wenn ich sage Hamburg meine Perle.. so kann ich das auch als Schweizer sagen, denn Hamburg ist echt ein feines Städtchen in welchem ich doch gerne weile.

Die in den Stadtteilen  wie Eppendorf, Winterhude, Rotherbaum und anderswo gelegenen schicken kleinen Kaffees , Restaurants und Eisdielen hatten massig offen und boten Brunch bis weit in den Mittag an. So liess ich es mir nicht nehmen, nach der doch recht kurzen Nacht, dem Besuch im spannenden Planetarium und der Reise zu den Sternen im Kuppelkino ein ganz vorzügliches Frühstück zu geniessen. Ich kann euch gar nicht richtig sagen wie LEBEN schmeckt, aber es war wunderbar süss, salzig, pikant, glibberig knuspercross und schaumig-cremig Gesund..  Der Spauziergang dann später in der Hafencity und der erneute Besuch bei Messmer Tee lässt keinen Teefreund unbefriedigt.

Und Schlemmermäuler schon gleich gar nicht. doch der Abendliche Mondblick, die Ctynightline abends bei sternklarem Himmel und der Ansicht des grossen Mondes über dem Hafen.. ICh sage euch , Besucht Hamburg und geniesst. Wer weiss vielleicht schon bald nach der Boundcon im Sommer zum Tüdelfest 10 , einem Jubiläum ?

Ich würd mich freuen .. viele spannende Geischter, Fesselungen , neue wie alte Kameraden ud Freunde wieder zusehen und wer weiss sogar ws gemeinsame zu Jammen ..

in diesem Sinne.. derzeit leider noch OHNE Fotos

euer

Mino


DRAGONROPE©

One thought on “ChilliRope or Chill in the Rope ?

  1. Der Liebeskimono war das Outfit-highlight des Abends. Deine Dame des Herzens sah darin umwerfend aus.

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