Die letzten Wochen waren sehr umtriebig und so kam und komme ich derzeit nur wenig zum schreiben und berichten hier im Blog. Allerdings ist nun schon ein ganzes Stück des neuen Weges beschritten und ich glaube das alles seine richtigen Bahnen geht.

Die AUTObahn war es dann am Freitag den 1. April 2011 auch, die die herrliche Morgenstimmung und sanfte Reise nach Nürnberg mit einem ungemein spannenden Krimi von Arne Dahl sehr kurzweilig machte.

Der neue Krimi von Arne Dahl beginnt recht undurchsichtig. Viele Personen werden vorgestellt, Kompetenzrangeleien bestimmen neben der Beschreibung des blutigen Attentats die ersten Seiten. Wer sich davon aber nicht abschrecken läßt, wird mit einer ausgeklügelten Geschichte und einer enorm spannenden Ermittlung belohnt, die mit einem spannenden Finale endet.Bei Arne Dahl hat man immer das Gefühl,dass er aus einer unerschöpflichen Anzahl an Töpfen,die bereitstehen,seine Ideen schöpft und sie wie ein Bilderpuzzel Teil für Teil zu einem Ganzen zusammenlegt.Die Spannung, die dabei entsteht,hält den Leser bei der Stange.Dabei legt er bei seinen Romanen immer sehr großen Wert auf die Beschreibung seiner Ermittler, ihre Probleme, persönliche Befindlichkeiten und ihre Entwicklungen.So erscheinen seine Protagonisten nicht eindimensional,sondern werden von Buch zu Buch reifer,vielschichtiger aber bleiben mit ihren kleinen Macken doch immer menschlich. Außerdem erhält der Leser Einblick in die anstrengende Kleinarbeit der Ermittlungen und darf auch teilhaben an den manchmal sogar philosophischen Gedankengängen der einzelnen Ermittler.

Während spannende Wendungen im Krimi kurvenreiches Denken der meist leicht kurvigen Strasse einen Thrill ganz besonderer Art gaben, schenkte die Sonne uns neugierigen Besuchern schon Freitags  einen herrlich wärmenden Tag. So vorfreudigst konnte der Abend gerne kommen und die Abenteuer im Cult sowieso

Doch erst mal die Seile und anderes Spielzeug zurecht gelegt um den Gedanken noch einen letzten Schliff zu gewähren bevor ich mit beinahe lüsterner Hingabe das scharfe Messer des Hauptgangs in das zarte Fleisch tauchte um wie in Trance dem Schnitt jener Kante zu folgen das die knusprige Oberföäche vom zartrosafarbenen Innern trennte.

die vielen umherwusenlden Zofen waren bescheiden in ihrer Anwesenheit , wenn es darum ging Aufmerkamkeit auf das Personal zu lenken. Vielmehr war stets das Wasserglas gefüllt , eine freundliche Stimme um das Rotweinglas besorgt und  abgeräumt war  so schnell , das ich mich beim Dessert schon fast beeilen musste. Doch eben dieser hat es mir sehr angetan und so kostete ich die vielen leckeren wiener Süsspeisen enorm aus .

So gesättigt, blickte ich verstohlen auf die Tasche mit den Tüchern und bot der schicken Dame neben mir selbige an. Sogleich waren mehrere Tücher in verschiedenster Weise um ihren Oberkörper geschlungen, gefolgt von einigen Seilen die dem Gefühl dieser Innigkeit nur noch mehr Auftrieb gaben. Beinahe so als wären wir beide in Trance , folgte dann auch die Musik unserem Spiel und dem was jene Momente für uns bereithielten. Nach und nach aber huschten die Leute um uns herum in ihre eigenen Ecken und begaben sich dann und wann ich  kleine Spiele und Neckereien. Der Abend war also ins Spiel übergegangen.

Doch die lange Anfahrt und die kleine Perfo am Deckenhaken mitten in den dinnierenden Menschen forderte irgendwann ihren Tribut und so reisten wir nach langer  Abschiedszeremonie, vielem Herzen und einem Wiedersehensversprechen mit unseren Gastgebern nach Hause und erholten uns erst mal von den Strapazen der Reise.

So bleibt mir Herrn Feel und Frl. A als auch den immer präsenten Damen der Bedienung ( Farina,Wildhonig, Solea und einer unbekannten Dame im Hintergrund ) mein Dankeschön und einen Handkuss für dieses *Dienen* auszusprechen.

Das feine  Frühstück und die Aktivitäten rund um  und in der Altstadt  von Nürnberg folgen dann in einem Zweiten Beitrag.

Wenn ich an den Krimi denke und die vielen die ich schon gehört und somit in meinem geistigen Auge auch schon gesehen / erlebt habe, dann war der Besuch  dieser Stadt ein wunderbar gruselnder Windhauch in meinem Nacken, denn die Lochgefängnisse erzählen noch heute von dem was dort einst geschah.


Mino

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