WOW.. da bin ich nun also in Kopenhagen. In der Welt die mir als Smörebröd aus der guten alten Muppetshow bekannt war und wo die Mädels um ein vielfaches blonder sind als bei uns Zuhause.

Doch das sind alles bloss Klischees, die nur zu einem Teil der Wahrheit entsprechen. Eines aber hat Kopenhagen sicher. Ein Inneneinrichtungsbewusstsein. Die Dänen stehen den Schweden in Sachen Wohneinrichtungskultur in Nichts nach , eher im Gegenteil. Die stilistische Heransgehensweise um in einem Haus stilvolles Ambiente entstehen zu lassen, schlägt leise aber spürbar schon bei den ersten Schritten durch diese Stadt an meine für dieses Bewusstsein offene Brust. Es ist grandios, wie stilbewusst diese Menschen ihr Daheim einrichten. An manchen Orten reichen sich Design, Stil und Charme die Hände und zaubern mir ein Lächeln des Wohlbehagens ins Gesicht. Es macht Spass die kleinen Kaffeehäuser in denen die recht kräftigen und frisch gebrauten Bohnenaufgüsse mit etwas Zucker und kleinen Keksen zu geniessen, wenn die Inneneinrichtung ebenso stimmig ist.

Doch zunächst werden wir von den Besitzern des Copenhagen Shibari Dojo, Max und Tina, abgeholt und mit vielen freundlichen Tipps und Anregungen zu unseren Freunden aus Wien chauffiert. Danach werden wir freudig verabschiedet denn später an diesem Abend, wollen wir uns alle nochmals sehen um gemeinsam ein wenig in diesem wunderbaren Kleinod eines alten Garagegebäudes zu fesseln, welches mit so unendlich viel mühseliger Arbeit in ein schickes Seil-dojo umgebaut worden ist. Bilder dazu muss ich leider morgen erst einfügen, da die technischen Möglichkeiten etwas begrenzt sind.

Eines sei aber gesagt, diese Dojo hat Charme. Ein gemütlicher Eingangsbereich mit langem Tisch und Getränkebar sowie ein insgesamt sauber und aufgeräumter Gesamteindruck machen extrem neugierig auf den eigentlichen Dojoraum. Dieser ist in einem hellen grau am Boden , weissen leicht strukturierten Wänden hergerichtet und an den bestehenden Fenstern selbst eingebauten Shoji-schiebefenstern und Türen versehen die in gleichem oder passend abgestuftem Braunton mit den schicken Deckenbalken konkurrieren.

Diese Balken sind gut an die Decken verschraubt und bieten eine Vielzahl an verschiedensten Hängepunkten und Möglichkeiten das Seil und die Variationen darin fliessen zu lassen .

die neuer anmutenden Tatamimatten liegen in Doppelversion zu acht Stationen inmitten des Raumes bereit und laden ein, dem Seil seinen Raum zu geben.

Nach einer erneut herzlichen Begrüssung , nun ebenfalls die beiden Kumpels von Max und Tina einschliessend, lassen wirs sogleich krachen. Nein nicht das Seil kracht, sondern sie Schallmauer ächzt, als kurz nach eintreffen unserer gutgelaunten Truppe schon wenige Minuten später die erste am Seil in der Rasterhöhe 1.20m ab Boden fliegt. Sogleich wird progressiv an diversen Suspensionpoints nachgefriemelt und bereits baumeln die nächsten Mädels.

Später und einige Windungen sanfter, grüssen die weicheren Tatamis beim Kuschelmodus oder dem ach so bösen SEMEnawa.

als dann aber Morpheus selbst die Hartgesottenen unter uns zu sich ruft und wir auf den Matten bereits einschlafen ( jaja Max wir habens alles mitbekommen ;) ) brechen wir auf und reisen zurück in die von uns gemietete Wohnung einer Familie deren Vertrauen und Freundlichkeit in unseren Gefilden erst einmal gefunden werden muss. Alle Achtung, wir sind zu 8 und dürfen in deren Wohnung ganz allein hausen und umspringen bis wir wieder abreisen.

Herzliches Lachen und Anekdoten zoten, runtergespült bei Wein und Kaffee, runden den Abend vorerst ab. Das kleine aber feine Frühstück am kommenden Morgen wird unserer Neugierde und Urlaubsstimmung weiter die Grundlage bieten um heute ( Sonntag ) die Stadt und einige kulturelle Erlebnisse als auch Sehenswürdigkeiten zu besuchen

aber dies wohl morgen..

ein erstes Gute Nacht da draussen, bis bald

MINO

2 thoughts on “Copenhagen Shibari Dojo Part 1

  1. …das hört sich nach echt entspanntem Urlaubsanfang an – sehr schön! Wünsche weiterhin friedvolle Tage!

    • nun . entspannt kann ich nicht wirklich sagen. Die Stunden in denen wir neues lernen forderte von uns alles.
      Ich war dementsprechend fix und foxi danach .. und heute, beim Sightseeing nach dem täglichen Training, forderte die Stadt Kopenhagen mit seiner Energie alles, denn vieles ist ungewohnt und muss durch die fremde Sprache, Verhaltensweisen und fremden Sitten erlernt und bemerkt werden. So sind die Dänen ein Volk, das sichmehr auf demn Fahrrad bewegt als zu Fuss. Zumindest wenn ich die Bilder auf meinen Handy betrachte

      aber mehr gleich in einem weiteren Blogentry

      lg Mino

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