Heute morgen streikten meine etwas geschwollenen Finger beim Schreiben. Heute Abend, nach schier endlosem durch die Stadt watscheln und Menschen beobachten, leckerstes Eis schlecken und die vielen Eindrücke von gestern noch etwas verarbeiten, schreibt es sich doch etwas angenehmer.

Der Tag nicht mehr ganz derart schwül wie gestern , so dass sich das morgendliche Training in den kühleren Räumen mit sehr viel mehr Eifer und Konzentration durchführen liess, forderte erneut vieles von allen Teilnehmern. Äusserst spannend dabei zu beobachten, das Shibari auch in Argentinien und Brasilien sehr hohen STellenwert hat, so dass sich Besucher aus diesen Ländern die Strapazen einer solchen Weltreise ertrugen um hier in Copenhagen mal eben für eine Woche dabei zu sein.

Ein Wiedersehen der fröhlichen und austauschfreudigen Art durfte ich mit einem lieben Kollegen aus Italien feiern. Dort ist die Kunst der Fesselei zwar auch bekannt, doch noch nicht derart weit verbreitet, wie sie es vielleicht bei uns in den nördlicheren Gefilden getan hat. Wollen wir ihm und seinem Bestreben  doch auf diesem Wege viel Glück und Erfolg wünschen. Ich für meinen Teil finde das er schicke Sachen macht.

Wenn ich einem Land die Möglichkeit habe, ausgiebigst herum zu reisen , möchte ich in aller Regel auch Sehenswürdigkeiten finden, die mir einen Einblick gewähren, was diese Kultur zu bieten hat.

So lernte ich , dass der Däne an sich gerne behaglich wohnt, Freunde und Bekannte gerne einlädt und mit sich und seinen Liebsten gerne in den Parks Picknicken geht, diskutiert und sich austauscht. Ein Volk von Fahradbegeisterten Menschen ist er alleweil. So viele Fahrräder wie hier an den Stops der Strassen habe ich selten zuvor gesehen und erlebt. Aber auch kleinere und grössere Sehenswürdigkeiten wie die Zitadelle und die weltberühmte kleine Meerjungfrau  sind hübsche kleine  Augenblicke , die man mal gesehen haben sollte.

Mir gefielen aber die Coffeebars, die Bakeri, das Tivoli und die Hafenanlage weit besser.

Dort sahen wir Schiffe der Weltmeere mal eben so vor Anker.

Solche vom Kaliber einer Princess of the Sea. Und das nicht nur einen dieser Käne..

Was mich abr immer wieder sehr verwundert hat, ist die Liebe zur Wohneinrichtung.  Mag der Däne nicht sonderlich modisch gekleidet durch die Strassen rennen, weil sein Augenmerk mehr auf Bequemlichkeit liegt, so ist die Behaglichkeit und wohnliche Note einer Wohnung , eines Hauses oder eines Restaurants oft sehr sehr schick und stilpassend hergerichtet.

Auch das Dojo zeugt hiervon und ist obschon kompletter Eigenbau und einem japanischen Vorbild nachempfunden, stilecht und hübsch nachgebaut.

es wäre wünschenswert, wenn mehrere solcher Dojos ganz im Stil eines japanischen Unterrichts oder Lehrraumes mit Charme aufgebaut würden oder wenigstens dem Raum an sich in seiner Schlichtheit oder Opulenz Rechnung trügen.

Jetzt geht es erst mal zum zweiten Training zurück ins Dojo und vielleicht später nochmals ein kurzer Blogbeitrag mit ein zwei Fotos

 

bis denne

 

MINO

2 thoughts on “im Land der Dänen

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