das gestrige Training fiel ja bekannterweise aus. Allerdings konnte ich einem befreundeten Paar aus Österreich , respektive der Frau zuschauen wie sie ihre Lektion in Takate Kote 3 sowie einer ersten Newaza-Stunde erhielt.

Ich staune immer wieder, wie gut Nananko die Tage übersteht, ist sie nun doch schon seit mehreren Tagen gleich für 2 unterschiedliche Rigger wie Mike und mich als Model zuständig. Und ich glaube nicht, das wir sie extrem schonen. Da kommen schon mal 10 Stunden Training auf den Tag verteilt zusammen. Aber sie steckt das weg.. ganz locker. Auch wenn sie abends dann meist recht mitgenommen ausschaut.

Dennoch stets ein freundliches und lächelndes * Arrigato ghosaimas*  und mit der gleichen Flexibilität und Elan gehts in die nächste Runde.

Da folgen dann mal locker Yokotsuri, Teppo und Teppotsuri, YokoHishi gefolgt von Futomomotsuri und Quicklift etc etc .. als Gegenpol dann etwas YukimuraNewaza und softere Skills. Die dann wohl eher für mich als Rigger anstrengend sind, weil es da so unglaublich viel zu beachten gilt.

NEIN.. DAS IST NICHT LIEB SEIN IM SEIL. Das sind ganz und gar ausgeklügelte wenngleich intuitive Skills die da abgehen.

Da ist von Tempo, richtiger Platzierung des Seils im richtigen Augenblick , der passenden Berührung zur richtigen Zeit und dem lesen des Körpers  seines Gegenübers die rede. Und das ist bei weitem nicht so einfach wie man glaubt. hinzu kommt, das selbst einfach Berührungen , die wir wohl im alltäglichen Leben mal so ohne weiteres ausführen, hier im Newaza eine ganz besondere Beachtung erhalten.

Aber dazu später mal mehr.

Steve-Sensei ist soweit ich sehe, den Umständen entsprechend wohlauf. So sei die oft gestellte Frage nach seinem Zustand damit ein wenig beruhigend beantwortet. Wirklich wissen tu auch ich nichts echtes. Aber er wirkt lebendig und macht während er mich in Newaza unterrichtet, einen nach wie vor präsenten und starken Eindruck.

Selbst wenn durch Nananko_san’s  Profieinstellung das Thema Emotionen ab und an für europäische Verhältnisse mehr als gewohnt betont wird, so ist gut lesbar, wann das KI fliesst und wann eher nicht. Und Steve demonstrierte eindrucksvoll dass * det KI rinnjehaun * auch nur durch das blosse auflegen respektive bei seiner Person schon durch das Annähern seiner Hand  spürbar wird. Eindrucksvoll.

SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC

 

Während ich noch immer grinsend über den Kracher des Abends in der Ecke sitze, diskutieren die anderen noch das eine oder andere des neu erlebten.

 

Brunftschrei des Nilpferdes beim reinhauen des KI’s.. wie wohl so ein Brunftschrei klingen mag ?

 

Ich geh dann mal suchen ;) Tante Google wird mir schon dabei helfen :D

 

Bis denne

 

MINO

One thought on “Tokyo Day 4 / Steve & Nananko

  1. Endlich Kraft und Geist, Deinen Blog wirklich nachzulesen …. also bitte verzeih die etwas verspätete Reaktionen.
    Besonders freue ich mich über diese Zeilen! Ich habe den Eindruck, Du bist wieder auf dem richtigen Weg – Deinem Weg! Ich freu mich!

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